Verbrauchergesteuerte Web-Trends, Vorhersagen für 2013

In einem früheren Beitrag über "Online-Forschungsmethoden" habe ich einige der Forschungstechniken vorgestellt, die SEOs, Autoren, Marketingexperten und Big-Data-Analysten zur Verfügung stehen. Bei meinen eigenen Recherchen zu Webtrends habe ich einige interessante Entdeckungen gemacht, die dir helfen können, etwas über das zukünftige Suchverhalten in deiner Nische zu erfahren.

Zunächst möchte ich die Forschungsmethoden aus der ursprünglichen Infografik zu den Forschungsmethoden weiter ausbauen. Ich habe ein persönliches Interesse daran, herauszufinden, worüber ich für unser eigenes Publikum gerne schreiben würde, entweder durch Feedback oder um unsere Zielgruppe besser zu verstehen. Ab und zu einen neuen Blick darauf zu werfen, woher dein Publikum kommt, ist aus Marketingsicht eine gute Übung.

Als Erstes möchte ich dir das Tool "Google Trends" zeigen. Es gibt ein ähnliches Tool in Adwords, das dir das Suchvolumen für bestimmte Keywords anzeigt. Das Adwords-Tool "Keywords" ist nicht geeignet, um Trends zu prognostizieren, da es keine historischen Daten gibt. Um herauszufinden, welche Trends sich abzeichnen, welche aktuell sind und welche Relevanz sie für andere Verhaltensweisen haben, die der gleichen Veränderungsrate und dem saisonalen Verhalten folgen, brauchst du das Google Trends-Tool.

Das Adwords Keywords Tool ist ein großartiges Werkzeug, um eine Liste von Keywords zusammenzustellen und herauszufinden, welche Keywords derzeit Chancen für die Optimierung deiner Website oder Werbekampagne bieten. Wenn du den Dingen auf den Grund gehen und herausfinden willst, warum die Chancen bestehen, musst du herausfinden, welche Chancen wachsen, stagnieren oder fallen.

Unten siehst du eine Grafik, die ich aus dem Google Trends-Tool abfotografiert habe. Es verfügt über ein eigenes Prognosetool und schlägt eine Reihe von verwandten Begriffen vor, die du eingeben und testen kannst. Ich habe einfach Suchbegriffe aus unseren beliebten Beiträgen verwendet, die für unsere Zielgruppe relevant sind, und ein paar Kombinationen von verwandten Suchbegriffen ausprobiert. Ich habe etwas gefunden, das sich als steigender Trend herausstellte und eine weitere Untersuchung rechtfertigt. Ich habe das Trenddiagramm mit einer groben Projektion überlagert, damit du sehen kannst, was mir aufgefallen ist:

Bei all dem Interesse an Online-Webanwendungen und Entwicklertools scheint der Begriff "Web-Apps" eine deutliche saisonale Aktivität zusätzlich zu einem stetig wachsenden Trend zu zeigen.

Ein Klick auf die Registerkarte "Web-Apps" liefert uns weitere segmentierte Informationen zu dieser Aktivität. Google zeigt uns nicht nur, dass der Begriff in der Suchhäufigkeit rapide zunimmt, sondern auch, dass es viele neue Begriffe gibt, die sich auf mobile Geräte beziehen. Beachte die Erwähnung von "android web apps" und "web apps iphone".

Woher kommt dieses Online-Trend-Verhalten?

Schau mal bei Google Correlate vorbei, das Suchmuster findet, die mit realen Trends übereinstimmen. Durch den Abgleich von Suchvolumenmustern können wir sehen, welche treibenden Kräfte der Verbraucher hinter den Online-Trends stehen. Die Suchbegriffe sind vielleicht nicht miteinander verwandt, aber durch den Vergleich des saisonalen Verhaltens kannst du die Auswirkungen von Ereignissen in der realen Welt einbeziehen.

Im Fall des Suchbegriffs "Web-Apps" deutet Google darauf hin, dass das Verhalten für "iphone web" eng mit allen kleineren saisonalen Spitzen und möglicherweise Verkaufszeiten übereinstimmt. Google hat in seinen Algorithmen einen Korrelationskoeffizienten namens "r". Je näher der Korrelationskoeffizient bei 1 liegt, desto geringer ist die Abweichung zwischen zwei Trendverhaltensweisen.

Ich werde die iPhone-Entwicklungen und -Veröffentlichungen jetzt auf jeden Fall genauer beobachten, um zu sehen, wie sie sich auf unser Verhalten bei mobilen Apps auswirken.

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