Wie du Hacking in sozialen Medien verhinderst

Da heutzutage so viele Menschen soziale Medien nutzen, sind sie zu einem wichtigen Ziel für Hacker und Cyberkriminelle geworden. Einige der Gründe, warum sie dein Konto kompromittieren wollen, sind der Weiterverkauf im Dark Web, das Sammeln deiner privaten Daten oder das Versenden von Spam an deine Follower.

Wenn du zu den Milliarden von Menschen gehörst, die ein Facebook-, Twitter-, LinkedIn-, Instagram- oder ein anderes soziales Netzwerk besitzen, erfährst du hier, wie du dich vor Hackerangriffen auf deine Social Media-Konten schützen kannst.

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Verwende ein starkes Passwort

Zunächst einmal sollten wir über die Passwortstärke sprechen. Wenn dein Passwort etwas Einfaches ist, das leicht erraten werden kann, dann glaub uns, wenn wir sagen, dass du gehackt werden wirst. Keine Passwörter mehr wie "123456", "password123" oder der Name deines Kindes oder deines Hundes.

Stattdessen sollte dein Passwort kein Wort sein, sondern aus mindestens acht zufälligen Zeichen bestehen, die eine Mischung aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sind. Dabei sollte es kein Muster geben und es muss völlig zufällig sein. Weitere Informationen findest du in unserem vollständigen Leitfaden zu Passwortstärke und -sicherheit.

Halte dein Passwort geschützt

Wenn du dir Sorgen machst, dass du dir komplexe Passwörter nicht merken kannst, kann dir ein Passwortmanager wie KeePass oder LastPass dabei helfen, deine komplexen Passwörter zu organisieren. Du wirst erstaunt sein, wie viele Menschen ihre Passwörter immer noch in Klartextdateien auf ihrem Computer oder auf Post-It-Zetteln auf ihrem Schreibtisch aufbewahren. Wenn du das tust, gibst du anderen die Möglichkeit, sich Zugang zu deinen Konten zu verschaffen.

Sei außerdem vorsichtig, wenn du bestimmte Informationen in den sozialen Medien teilst. Wir haben in letzter Zeit "niedliche" Umfragen oder Threads gesehen, die dich dazu auffordern, etwas wie eine Erinnerung an die Straße, in der du aufgewachsen bist, oder dein erstes Haustier zu teilen. Das sind oft die gleichen Fragen wie die Sicherheitsfragen, mit denen du dein Passwort zurücksetzen kannst. Wenn du diese Informationen online weitergibst, kann jemand die Daten stehlen und sie nutzen, um dein Passwort zu ändern und dein Konto zu hacken.

Wenn du dein Passwort mit jemandem teilen musst, empfehlen wir dir, ein Tool wie PassEncrypt zu verwenden. Damit kannst du sensible Textinformationen sicher übertragen.

Passwörter nicht wiederverwenden

Wenn du ein neues Konto auf der Website eines Einzelhändlers erstellst, verwendest du dann dasselbe Passwort wie bei deinem Facebook- oder E-Mail-Konto? Es spielt keine Rolle, wo du das Konto einrichtest oder welches Passwort du wieder verwendest, das Problem ist, dass du ein Passwort wieder verwendest. Das ist sehr gefährlich.

Wenn dieses Passwort auf einer Website kompromittiert wurde, kann es auch alle anderen Konten betreffen, für die du dieses Passwort verwendet hast. Jedes Online-Konto, das du eingerichtet hast, sollte ein anderes Passwort haben.

Aktiviere die Zwei-Faktoren-Authentifizierung (2FA)

Eine weitere Möglichkeit, dein Konto zu schützen, ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Dies erfordert einen zusätzlichen Schritt bei der Anmeldung, um zu überprüfen, ob du der/die Nutzer/in bist. Eine typische Zwei-Faktor-Authentifizierung besteht darin, dass du dich anmeldest (erste Authentifizierung) und dann einen Zugangscode an dein Smartphone oder deine E-Mail sendest, den du eingeben musst, um fortzufahren (zweite Authentifizierung).

Selbst wenn ein Hacker deine erste Sicherheitsstufe - dein Passwort - stehlen kann, hat er in der Regel keinen Zugang zu deinen Textnachrichten, um die zweite Sicherheitsstufe mit dem Sicherheitscode durchzuführen. Dies kann bei den meisten sozialen Medien, einschließlich Facebook, hinzugefügt werden.

Vorsicht vor Phishing-E-Mails

Eine sehr verbreitete Methode, mit der Hacker auf Konten zugreifen, ist Phishing. Beim Phishing sendet jemand eine "gefälschte" E-Mail, die vorgibt, von einem seriösen Unternehmen zu stammen, um dich dazu zu bringen, deine Anmeldedaten weiterzugeben. 

Du kannst zum Beispiel eine E-Mail mit einem Link erhalten, der vorgibt, von Instagram zu sein, obwohl er in Wirklichkeit von einer gefälschten Website stammt. Wenn du auf diesen gefälschten Link klickst, gelangst du auf eine Seite, die wie Instagram aussieht und dich auffordert, dich einzuloggen. Wenn du deine Anmeldeinformationen eingibst, werden diese Daten aufgezeichnet. 

An diesem Punkt haben sie dich erfolgreich dazu gebracht, ihnen deine Kontodaten zu geben. Damit können sie sich dann Zugang zu deinem Konto verschaffen. 

Um zu verhindern, dass du in sozialen Medien durch Phishing gehackt wirst, haben wir einige Schritte aufgelistet, die wir dir empfehlen, bevor du auf einen Link klickst oder Informationen eingibst.

  • Überprüfe die Absender-E-Mail-Adresse. Manchmal wird ein Name darüber angezeigt (wie bei Instagram), aber wenn du auf den Namen klickst, wird eine vollständige E-Mail-Adresse angezeigt, die ganz klar betrügerisch ist.
  • Was wirst du in der E-Mail aufgefordert zu tun? Wenn du in der Nachricht aufgefordert wirst, dich anzumelden oder "dein Konto zu bestätigen", kannst du die Nachricht löschen und weißt, dass es sich sehr wahrscheinlich um Phishing handelt. 

Eine andere Art von E-Mail, bei der es sich um einen versuchten Phishing-Betrug handeln kann, sind E-Mails, die dich darüber informieren, dass dein Kontopasswort geändert oder dein Konto gesperrt wurde. 

Überprüfe die Adresse, um sicherzugehen, dass sie von der richtigen Domain stammt, z. B. @instagram.com. Wenn du dich nicht sicher fühlst, kannst du jederzeit auf die Social Media-Seite gehen und dein Passwort sicher ändern.
Hinweis: Die meisten Social Media-Konten senden eine E-Mail zur Überprüfung, nachdem das Konto erstellt wurde. Sie können dir auch eine E-Mail schicken, um dein Passwort zurückzusetzen.

Ausführlichere Informationen findest du in unserem vollständigen Leitfaden zur Vermeidung von Phishing-Betrug.

Sei vorsichtig mit Apps von Drittanbietern

Genauso wie du keinen völlig Fremden in dein Haus lassen würdest, solltest du unbekannten Apps von Drittanbietern keinen Zugang zu deinen sozialen Medien gewähren. Dazu können beliebte Apps anderer Entwickler gehören, wie z. B. Social Media Post Scheduler für Unternehmen. Sobald du ihnen Zugriff auf dein Konto gewährst, gibst du ihnen die Möglichkeit, dein Vertrauen auszunutzen. Vor allem, wenn die App von einem Hacker oder Cyberkriminellen entwickelt wurde.

Die Zahl der Menschen in den Vereinigten Staaten, die ein Social-Media-Konto haben, ist in den letzten zehn Jahren stetig gestiegen. Heutzutage hat fast jeder eine Art von Social-Media-Konto.

Bei all den persönlichen Informationen, die online im Umlauf sind, ist es keine Überraschung, dass Hacker und Diebe es auf Social-Media-Konten abgesehen haben. Nicht nur Social-Media-Konten werden angegriffen, sondern auch Websites. Sei also proaktiv und schütze deine Daten vor Online-Phishing-Versuchen.

Jetzt weißt du, wie du dich vor Hackerangriffen in den sozialen Medien schützen kannst. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, unseren Blog zu besuchen. In unserem InMotion Hosting Support Center findest du weitere sicherheitsrelevante Anleitungen.

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