Wie man sicher surft und Cookies blockiert

Jeden Tag erhalten wir eine Flut von Fragen von unseren Kunden zu Themen wie Webdesign, Entwicklung oder einfach nur allgemeine Tipps zum Surfen im Internet.

Und auf jede Frage, die wir bekommen, versuchen wir eine möglichst umfassende Antwort zu geben, um sicherzustellen, dass unsere Kunden ihre Hosting-Ziele erreichen.

Dennoch scheint es, als könne und müsse man nie genug zum Thema Sicherheit sagen, sowohl auf deiner eigenen Website als auch beim Surfen im Internet im Allgemeinen.

In diesem Beitrag werden wir über http-Cookies sprechen, was sie sind, wie sie funktionieren und warum du sie in deinem Browser blockieren kannst oder nicht.

Was sind HTTP-Cookies?

Cookies sind sehr wichtig für das Internet, und die meisten Websites verwenden sie. Wahrscheinlich benutzt du sie schon seit Jahren, ohne es zu wissen.

Diese kleinen temporären Dateien können bestimmte Informationen über deine Webaktivitäten speichern.

Hier ist eine vollständige Definition von Google:

Cookies sind Dateien, die von den von dir besuchten Websites erstellt werden. Sie erleichtern dein Online-Erlebnis, indem sie Informationen über dein Surfverhalten speichern. Mithilfe von Cookies können Websites dich angemeldet halten, sich deine Vorlieben merken und dir lokal relevante Inhalte anzeigen. Cookies können zum Beispiel deine Anmeldedaten für "Sitzungen" speichern, damit du dich nicht immer wieder auf einer Website anmelden musst, wenn du verschiedene sichere Seiten dieser Website nutzt. Ebenso kann das gleiche Cookie dabei helfen, festzustellen, ob jemand auf einer Website abgemeldet ist und die entsprechenden Seiten zu sperren.

Wir wissen, dass Cookies wichtig sind und praktisch jede Website sie verwendet. Doch die Browser, mit denen wir im Internet surfen, geben uns die Möglichkeit, Cookies für einzelne Websites zu blockieren oder sie ganz zu sperren.

Außerdem verlangen neue Datenschutzgesetze, dass die Nutzer/innen die Verwendung von Cookies auf bestimmten Websites akzeptieren müssen. (Du hast diese lästigen kleinen Popups bemerkt, wenn du deine Lieblingsseiten besuchst).

Wenn Cookies also so wichtig sind, warum sollten wir sie blockieren wollen?

Blockieren oder nicht blockieren?

Die Menschen haben Sicherheitsbedenken, und das sollten sie auch. Manche Bedenken sind legitim, andere sind völlig verrückt. Welche Sicherheitsstufe ist die richtige für dich? Solltest du alle Cookies blockieren?

Cookies sind sehr mächtig, und sie können dich für viele unerwünschte Aktivitäten öffnen. Das reicht von der Speicherung deiner Anmeldedaten bis hin zur Bereitstellung gezielter Werbung oder Dienste.

Aber für viele Websites gibt es überhaupt keinen Grund, Cookies zu blockieren. Das Speichern von Cookies für deinen eigenen Blog ist zum Beispiel ein perfektes Beispiel für die unschuldige Annahme von Cookies. Ein Cookie kann es sogar bequemer machen, so dass du dich nicht ständig in einen Blog einloggen musst, um einen Beitrag zu bearbeiten oder die letzten Kommentare zu moderieren. Das Gleiche gilt für deine E-Mails oder deine bevorzugten Social Media Gruppen.

Aus diesem Grund können beliebte Webbrowser wie Firefox Cookies für einzelne Websites blockieren.

Sicher sein

Wenn es darum geht, sich im Internet zu schützen, kann man gar nicht vorsichtig genug sein. Es gibt viele böswillige Hacker, die versuchen, Daten auszuspionieren, wo immer sie können. Aber wenn du dich an ein paar einfache Richtlinien hältst, kannst du dich getrost auf die Datenautobahn wagen.

Überprüfe immer, wo du das Wifi-Signal empfängst. Heutzutage gibt es in fast jedem Café, Lebensmittelladen und sogar im WalMart WLAN. Das ist toll, um unterwegs zu arbeiten, aber öffentliches WLAN kann eine Brutstätte für böswillige Cookie-Diebe sein. Wenn du im öffentlichen WLAN surfst, solltest du den "Inkognito"-Modus deines Browsers verwenden. Damit kannst du mit einer weißen Weste surfen und alle gespeicherten Cookies werden vor böswilligen Akteuren versteckt.

Bedenke, dass deine Surfaktivitäten, z. B. welche Websites du besuchst, auch im Inkognito-Modus sichtbar sind. Für komplett anonymes Surfen solltest du dir ein VPN (Virtual Private Network) zulegen, was aber den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

Stell dir einfach vor: Öffentliches WLAN bedeutet, inkognito zu sein.

Und wenn du nicht gerade ein VPN benutzt, ist deine Surfaktivität immer sichtbar und wird irgendwo aufgezeichnet. Das heißt nicht, dass jemand nachschaut, aber die Daten sind irgendwo da draußen. Genieße also das Internet, aber surfe sicher.

Und wie immer kannst du uns deine Fragen stellen und dich in unserem Support Center informieren.

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